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Die Vertragsdokumente, die Sie vor und während eines Mandats erhalten - direkt einsehbar.

01 – Impressum

Impressum.

Angaben gemäß § 5 DDG (Digitale-Dienste-Gesetz).

Diensteanbieter

Firmenname
Keysers Services UG (haftungsbeschränkt)
Marke
Financial Integrity Partners (FIP)
Geschäftsanschrift
Lilienthalstraße 88
14612 Falkensee
Deutschland

Vertretungsberechtigter

Geschäftsführer
Sven Keysers

Kontakt

E-Mail
info@financial-integrity.de

Registereintrag

Registergericht
Amtsgericht Potsdam
Registernummer
HRB 42290 P

Umsatzsteuer-ID

USt-IdNr.
DE463513958 (Umsatzsteuer-Identifikationsnummer gemäß § 27 a Umsatzsteuergesetz)

Verantwortlich für den Inhalt nach § 18 Abs. 2 MStV

Sven Keysers, Anschrift wie unter „Diensteanbieter".

Streitschlichtung

Wir sind nicht bereit oder verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen (gilt mangels Verbraucherverhältnisses regelmäßig nicht).

Haftung für Inhalte

Als Diensteanbieter sind wir gemäß § 7 Abs. 1 DDG für eigene Inhalte auf diesen Seiten nach den allgemeinen Gesetzen verantwortlich. Nach §§ 8 bis 10 DDG sind wir als Diensteanbieter jedoch nicht verpflichtet, übermittelte oder gespeicherte fremde Informationen zu überwachen oder nach Umständen zu forschen, die auf eine rechtswidrige Tätigkeit hinweisen.

Haftung für Links

Unser Angebot enthält Links zu externen Webseiten Dritter, auf deren Inhalte wir keinen Einfluss haben. Deshalb können wir für diese fremden Inhalte auch keine Gewähr übernehmen. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber der Seiten verantwortlich.

Urheberrecht

Die durch die Seitenbetreiber erstellten Inhalte und Werke auf diesen Seiten unterliegen dem deutschen Urheberrecht. Die Vervielfältigung, Bearbeitung, Verbreitung und jede Art der Verwertung außerhalb der Grenzen des Urheberrechtes bedürfen der schriftlichen Zustimmung des jeweiligen Autors bzw. Erstellers.

Stand: 08.07.2026

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02 – Datenschutz

Datenschutzerklärung.

Wie wir mit Ihren Daten umgehen - in drei Schritten.

Demo: am anonymisierten Beispiel-Mandanten, ganz ohne Ihre echten Daten.

Potenzial-Check: ein Export Ihrer Buchungsdaten, das Ergebnis erhalten Sie anonymisiert.

Mandat: läuft auf deutscher Infrastruktur, mit Auftragsverarbeitungsvertrag nach DSGVO, jederzeit löschbar - auf Anfrage und gegen Aufpreis auch als Datensouverän-Variante: die Prüfung läuft dann in Ihrem Haus, Ihre Buchungsdaten verlassen Ihr Netzwerk nicht.

Datenschutzerklärung der Keysers Services UG (haftungsbeschränkt) (Marke Financial Integrity Partners) für diese Website - Version 1.3, Stand 28.07.2026.

Datenschutzerklärung

Financial Integrity Partners (FIP) - Website der Keysers Services UG (haftungsbeschränkt)

Stand: 2026-07-08 · Version: 1.2

Diese Datenschutzerklärung informiert Sie über Art, Umfang und Zweck der Verarbeitung personenbezogener Daten beim Besuch und der Nutzung dieser Website sowie im Rahmen der geschäftlichen Kontaktanbahnung durch Financial Integrity Partners (FIP). Sie gilt nicht für die Verarbeitung von Mandantendaten im Rahmen eines beauftragten Mandats; diese wird gesondert über einen Auftragsverarbeitungs-Vertrag nach Art. 28 DSGVO geregelt.

1. Verantwortlicher

Verantwortlicher im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist:

Keysers Services UG (haftungsbeschränkt) Lilienthalstraße 88 14612 Falkensee Deutschland

Vertreten durch den Geschäftsführer: Sven Keysers E-Mail: info@financial-integrity.de Marke: Financial Integrity Partners (“FIP”)

Eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Potsdam unter HRB 42290 P; USt-IdNr. DE463513958.

2. Datenschutz-Ansprechpartner

Die Bestellung eines Datenschutzbeauftragten ist derzeit nicht erforderlich (die Schwellenwerte des § 38 BDSG werden nicht überschritten). Interner Ansprechpartner für den Datenschutz ist Sven Keysers, erreichbar unter info@financial-integrity.de.

3. Allgemeines zur Datenverarbeitung

Wir verarbeiten personenbezogene Daten nur, soweit dies zur Bereitstellung einer funktionsfähigen Website sowie unserer Inhalte und Leistungen erforderlich ist oder eine andere Rechtsgrundlage dies erlaubt.

Rechtsgrundlagen sind je nach Verarbeitung Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Einwilligung), lit. b (Vertrag/vorvertragliche Maßnahmen), lit. c (rechtliche Verpflichtung) oder lit. f (berechtigtes Interesse). Soweit wir uns auf ein berechtigtes Interesse stützen, ist dieses jeweils unten benannt.

Personenbezogene Daten werden gelöscht oder gesperrt, sobald der Zweck der Speicherung entfällt oder eine gesetzliche Aufbewahrungsfrist abläuft (siehe Abschnitt 10).

4. Bereitstellung der Website und Server-Logfiles

Bei jedem Aufruf unserer Website erfasst unser Hosting-Dienstleister automatisch Informationen, die Ihr Browser übermittelt. Erfasst werden: IP-Adresse, Datum und Uhrzeit des Zugriffs, aufgerufene Seite/Datei, übertragene Datenmenge, Referrer-URL, verwendeter Browser und dessen Version sowie das Betriebssystem.

Zweck: technische Bereitstellung, Stabilität und Sicherheit der Website (Erkennung und Abwehr von Angriffen).

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse liegt in der sicheren und stabilen Bereitstellung der Website.

Speicherdauer: Die Server-Logfiles werden nach 7 Tagen automatisch gelöscht, sofern sie nicht aus Sicherheitsgründen (z.B. zur Aufklärung eines konkreten Vorfalls) länger benötigt werden.

5. Cookies

Unsere Website verwendet derzeit ausschließlich technisch notwendige Cookies, die für den Betrieb der Website und die Bereitstellung ihrer Grundfunktionen erforderlich sind (z.B. Session-Verwaltung). Für das Speichern und Auslesen dieser Informationen ist nach § 25 Abs. 2 TDDDG keine Einwilligung erforderlich, da die Speicherung unbedingt erforderlich ist, um den von Ihnen ausdrücklich gewünschten Dienst zur Verfügung zu stellen.

Rechtsgrundlage für die damit verbundene Datenverarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an einer funktionsfähigen Website).

Analyse- und Tracking-Cookies sind derzeit nicht im Einsatz. Sollten wir künftig Web-Analyse-Dienste (etwa Google Analytics) einsetzen, erfolgt dies ausschließlich auf Grundlage Ihrer vorherigen Einwilligung über ein Cookie-Banner mit Ablehnungsmöglichkeit (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO, § 25 Abs. 1 TDDDG). Diese Datenschutzerklärung wird vor einer solchen Aktivierung entsprechend erweitert.

6. Kontaktaufnahme

Wenn Sie uns über das Kontaktformular oder per E-Mail kontaktieren, verarbeiten wir die von Ihnen angegebenen Daten (insbesondere Name, geschäftliche E-Mail-Adresse, Unternehmen sowie den Inhalt Ihrer Nachricht), um Ihre Anfrage zu bearbeiten.

Der Versand der über das Kontaktformular eingehenden Nachrichten erfolgt technisch über den E-Mail-Dienst (SMTP) unseres Hosting-Dienstleisters IONOS SE.

Beim Demo-Zugang (NDA-Annahme unter /onboarding/demo) verarbeiten wir zusätzlich Name, geschäftliche E-Mail-Adresse, Unternehmen, Rolle sowie IP-Adresse und Zeitstempel der Annahme. Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen) sowie Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (Beweissicherung des Vertragsschlusses).

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit Ihre Anfrage auf den Abschluss oder die Durchführung eines Vertrags gerichtet ist; im Übrigen Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an der Beantwortung von Anfragen).

Speicherdauer: Wir speichern Ihre Anfrage bis zu 6 Monate nach abschließender Bearbeitung. Führt die Anfrage zu einer Geschäftsbeziehung, gelten die einschlägigen gesetzlichen Aufbewahrungsfristen.

7. Geschäftliche Kontaktanbahnung (B2B-Lead-Recherche und Outreach)

Im Rahmen unserer geschäftlichen Tätigkeit recherchieren und kontaktieren wir gezielt Ansprechpartner in Unternehmen, die als potenzielle Geschäftspartner in Betracht kommen. Hierfür nutzen wir den Dienst Apollo.io (Apollo.io, Inc., USA) zur Identifikation und Verwaltung von geschäftlichen Kontaktdaten.

Verarbeitete Daten: geschäftliche E-Mail-Adresse, Name, berufliche Position und Unternehmenszugehörigkeit der jeweiligen Ansprechpartner.

Herkunft der Daten (Art. 14 DSGVO): Diese Kontaktdaten erheben wir nicht bei Ihnen selbst, sondern beziehen sie aus öffentlich zugänglichen beruflichen Quellen (z.B. Unternehmenswebsites, berufliche Netzwerke) sowie aus der Datenbank des Dienstes Apollo.io. Spätestens bei der ersten Kontaktaufnahme informieren wir Sie über die Verarbeitung und weisen auf diese Datenschutzerklärung hin.

Zweck: Anbahnung von Geschäftsbeziehungen im B2B-Bereich (Ansprache potenzieller Mandanten).

Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse liegt in der Direktansprache geschäftlicher Ansprechpartner zur Anbahnung von B2B-Geschäftsbeziehungen. Wir verarbeiten ausschließlich geschäftliche Kontaktdaten und sprechen Personen in ihrer beruflichen Funktion an.

Drittlandübermittlung: Apollo.io verarbeitet Daten in den USA. Apollo.io ist nach dem EU-U.S. Data Privacy Framework (DPF) zertifiziert; die Übermittlung erfolgt damit auf Grundlage des Angemessenheitsbeschlusses der EU-Kommission. Ergänzend bestehen Standardvertragsklauseln (SCCs) der EU-Kommission. Einzelheiten siehe Abschnitt 8.

Ihr Widerspruchsrecht: Sie können der Verarbeitung Ihrer Daten zu Zwecken der Direktansprache jederzeit ohne Angabe von Gründen mit Wirkung für die Zukunft widersprechen (Art. 21 DSGVO). Eine kurze Mitteilung an info@financial-integrity.de genügt. Wir beenden die Ansprache dann unverzüglich und löschen Ihre Daten, soweit keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht.

Speicherdauer: bis zu Ihrem Widerspruch, längstens 24 Monate ohne weiteren Geschäftskontakt.

8. Empfänger und Auftragsverarbeiter

Wir setzen sorgfältig ausgewählte Dienstleister ein, die personenbezogene Daten in unserem Auftrag verarbeiten (Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO):

Mit allen Auftragsverarbeitern bestehen Verträge zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.

9. Drittlandübermittlungen

Eine Übermittlung personenbezogener Daten in ein Drittland (USA) findet im Rahmen der unter Abschnitt 7 beschriebenen B2B-Lead-Recherche über Apollo.io statt. Apollo.io ist unter dem EU-U.S. Data Privacy Framework zertifiziert; die Übermittlung stützt sich auf den Angemessenheitsbeschluss der EU-Kommission, ergänzt durch Standardvertragsklauseln (SCCs) nach Art. 46 Abs. 2 lit. c DSGVO. Im Übrigen werden Ihre Daten innerhalb der EU/des EWR verarbeitet.

10. Speicherdauer (Übersicht)

11. Ihre Rechte als betroffene Person

Sie haben nach der DSGVO folgende Rechte:

  • Auskunft über die zu Ihrer Person verarbeiteten Daten (Art. 15 DSGVO)
  • Berichtigung unrichtiger Daten (Art. 16 DSGVO)
  • Löschung (Art. 17 DSGVO)
  • Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO)
  • Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO)
  • Widerspruch gegen Verarbeitungen, die auf einem berechtigten Interesse beruhen, insbesondere gegen Direktansprache (Art. 21 DSGVO)
  • Widerruf einer erteilten Einwilligung mit Wirkung für die Zukunft (Art. 7 Abs. 3 DSGVO).

Zur Ausübung Ihrer Rechte genügt eine Mitteilung an info@financial-integrity.de.

Beschwerderecht: Sie haben das Recht, sich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde zu beschweren (Art. 77 DSGVO). Für uns zuständig ist:

Die Landesbeauftragte für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht Brandenburg (LDA Brandenburg) Stahnsdorfer Damm 77 14532 Kleinmachnow

12. Datensicherheit

Wir treffen technische und organisatorische Maßnahmen nach Art. 32 DSGVO, um Ihre Daten gegen Verlust, Manipulation und unbefugten Zugriff zu schützen. Hierzu zählen insbesondere eine verschlüsselte Datenübertragung (TLS) sowie Zugriffsbeschränkungen. Unsere Maßnahmen werden fortlaufend an den Stand der Technik angepasst.

13. Keine automatisierte Entscheidungsfindung

Auf Ebene dieser Website findet keine automatisierte Entscheidungsfindung einschließlich Profiling im Sinne des Art. 22 DSGVO statt.

14. Aktualität und Änderung dieser Datenschutzerklärung

Diese Datenschutzerklärung hat den Stand 2026-07-28. Durch die Weiterentwicklung unserer Website und Angebote oder aufgrund geänderter gesetzlicher Vorgaben kann es erforderlich werden, sie anzupassen. Die jeweils aktuelle Fassung kann auf dieser Website abgerufen werden.

Änderungshistorie: Version 1.3 (28.07.2026) - Angaben zum Verantwortlichen auf den eingetragenen Stand gebracht (Handelsregister-Eintragung AG Potsdam HRB 42290 P, USt-IdNr.; Zusatz „i.G." entfallen). Version 1.2 (08.07.2026) - Kontakt-E-Mail aktualisiert (Ansprechpartner, Widerspruch nach Art. 21, Betroffenenrechte) auf info@financial-integrity.de. Version 1.1 (03.06.2026) - vorherige Fassung.

Stand: 28.07.2026 · Version 1.3

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03 – AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen.

Wie ein Mandat vertraglich entsteht - in drei Stufen.

Demo: Sie sehen Portal und Beispiel-Befunde nach Annahme der Vertraulichkeitsvereinbarung. Echte Buchungsdaten werden in dieser Stufe nicht übermittelt.

Kostenloser Potenzial-Check: Sie nehmen AGB und Auftragsverarbeitungsvertrag elektronisch an und liefern einen Export. Das Ergebnis erhalten Sie aggregiert und anonymisiert. Ein bezahltes Mandat entsteht dadurch nicht.

Mandat: erst mit einem beidseitig angenommenen Engagement Letter. Er legt Scope, Vergütung und Laufzeit fest und nimmt diese AGB in Bezug.

FIP ist eine Marke der Keysers Services UG (haftungsbeschränkt). Die AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern (B2B). Verbindlich ist der vollständige Wortlaut in der unten verlinkten PDF-Fassung - sie ist die einzige maßgebliche Quelle. Die folgende Übersicht ist eine Lesehilfe und ersetzt den Wortlaut nicht.

Was die AGB regeln

Geltung (§ 1)
Die AGB gelten in der zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültigen Fassung. Ändern wir sie, teilen wir Ihnen das in Textform mit; widersprechen Sie nicht innerhalb von vier Wochen, gelten die Änderungen als genehmigt. Für Vergütung, Haftung und Vertragsstrafen gilt das nicht - dort brauchen wir Ihre ausdrückliche Zustimmung.
Vertragsstruktur und Phasen (§ 2)
Engagement Letter, AGB, Vertraulichkeitsvereinbarung und Auftragsverarbeitungsvertrag bilden zusammen das Mandatsverhältnis. Bei Widersprüchen gilt eine feste Rangordnung: der Engagement Letter für kommerzielle und leistungsbezogene Punkte, der Auftragsverarbeitungsvertrag für Datenschutz, die Vertraulichkeitsvereinbarung für Geschäftsgeheimnisse. Die Zusammenarbeit läuft in drei Phasen: Die Demo setzt allein die NDA voraus, ohne echte Mandantendaten. Der kostenlose Potenzial-Check setzt zusätzlich die Annahme der Bedingungen für den kostenlosen Potenzial-Check und des AVV voraus - nicht mehr die Annahme dieser AGB - und begründet noch kein bezahltes Mandat. Ein bezahltes Mandat entsteht erst mit der beidseitigen Annahme eines Engagement Letter, der diese AGB in Bezug nimmt.
Begriffe (§ 3)
§ 3 sammelt Begriffe, auf die andere Paragrafen verweisen, statt sie mehrfach zu erklären. Entscheidungswege sind die Kanäle, auf denen Sie Erklärungen nach diesen AGB abgeben - zurzeit die Entscheidungsliste hinter Ihrem persönlichen Link, ein persönlicher Bestätigungslink, eine Nachricht in Textform an die von uns benannte Adresse oder das Mandanten-Portal, soweit wir eines bereitstellen (§ 3 Abs. 1 lit. d). Sie benennen einen Hauptansprechpartner; er ist zugleich für Freigaben und für Ihre Erklärungen nach diesen AGB bevollmächtigt, seine Vertretung im Verhinderungsfall regelt der Engagement Letter (§ 3 Abs. 3). Und § 3 legt fest, wann eine Rückholung als von der Engine erkannt gilt (Engine-Detected Recovery, EDR): wenn im aktualisierten Datenstand eine nachvollziehbare Buchungs- oder Zahlungsänderung am identifizierten Belegs-Posten erkennbar ist, etwa eine Gutschrift, eine Storno- oder Korrekturbuchung oder eine direkte Rückzahlung vom Lieferanten (§ 3 Abs. 4).
Engagement-Modelle und Potenzial-Check (§ 4)
Zwei alternative Modelle, pro Engagement wählen Sie eines. Die Ergebnisse werden in der von FIP ausgewiesenen Themenordnung dargestellt - derzeit Rückholung, Kosten & Liquidität, Compliance & Kontrolle, Prozess & Datenqualität sowie Strategie & Einkauf. Diese Ordnung ordnet fachlich ein; sie entscheidet nicht über Garantie, Vergütung oder Fortschreibung - das tun ausschließlich §§ 6, 8 und 9. Öffentlich beworben wird das erfolgsbasierte Modell: die Analyse ohne gesonderte Vergütung, danach 15 % auf die von der Engine erkannte Rückholung; unter den Bedingungen von § 8 Abs. 2 sind es bis zu 20 %. Der kostenlose Potenzial-Check ist die gemeinsame Vorstufe; er kommt eigenständig durch Zustimmung zu den Bedingungen für den kostenlosen Potenzial-Check und zum AVV zustande - ohne dass dafür diese AGB oder ein Engagement Letter gelten -, und sein aggregiertes Ergebnis begründet keinen Anspruch auf bestimmte Befunde, keine Rückholungs-Beteiligung und keine spätere Beauftragung. § 4 Abs. 6 grenzt die Leistung ab: FIP erbringt keine Rechtsberatung, keine Steuerberatung, keine Wirtschaftsprüfung und keine Inkassodienstleistung.
Ausführungs-Option „Assisted Recovery" (§ 4 Abs. 3)
In beiden Engagement-Modellen können Sie auf Abruf zusätzlich die Ausführungs-Option „Assisted Recovery" nutzen. FIP bereitet dann die Rückforderungskorrespondenz an Ihre Lieferanten vor, versendet sie in Ihrem Namen und Auftrag, verfolgt sie nach und bereitet die Rückläufe für Sie auf. Es ist eine Nebenleistung zur Analyse und Prüfung, keine Rechtsprüfung des Einzelfalls und keine Vertretung in streitigen Auseinandersetzungen. Zahlungen, Gutschriften und Verrechnungen laufen ausschließlich zwischen Ihnen und Ihrem Lieferanten; FIP nimmt keine Zahlungen entgegen. Widerspricht ein Lieferant einem Befund inhaltlich, endet die Unterstützung für diesen Befund, und Sie entscheiden über das weitere Vorgehen. Im erfolgsbasierten Modell wird die Option über den erhöhten Success-Fee-Satz vergütet (§ 8 Abs. 2), im Modell mit fester Vergütung über ein gesondertes, im Engagement Letter vereinbartes Honorar - eine Beteiligung an realisierten Rückholungen entsteht dadurch nicht. Die Leistungsabgrenzung nach § 4 Abs. 6 bleibt unberührt: Ihre Autorisierung nach § 5 Abs. 6 ist die dort genannte gesonderte Befugnis, und eine Forderungseinziehung oder Inkassodienstleistung ist mit der Option nicht verbunden.
Ihre Mitwirkung (§ 5)
In der erfolgsbasierten Stufe liefern Sie monatlich aktualisierte Buchungsdaten: 12 monatliche Exporte plus einen finalen Export zur Endabrechnung, also 13 Exporte über 15 Monate, mit einem Liefer-Window von bis zu 5 Werktagen nach dem jeweiligen Stichtag. Zu jeder Lieferung gehören neben dem Buchungsbestand die Angaben, aus denen sich eine tatsächlich zurückgeholte Position ablesen lässt: die Offene-Posten-Liste je Kreditor zum Stichtag einschließlich Guthaben-Positionen und der in der Periode ausgeglichenen Posten, die Kreditorensalden zum Stichtag und die Buchungen auf Bonus-, Rückvergütungs- und Werbekostenzuschuss-Konten; führt Ihr System die Zuordnung von Zahlungen zu Belegen, gehört sie dazu. Alles davon ist in SAP, Business Central und DATEV eine Standardauswertung ohne Programmierung - welche das je System ist und was sie jeweils kostet, steht in der ERP-Export-Spezifikation, die wir Ihnen im Zuge der Vertragsanbahnung bereitstellen und für Ihr System gemeinsam durchgehen. Einmalig zu Beginn schalten Sie die in Ihrem System verfügbare Änderungsprotokollierung für Kreditorenstammdaten ein, falls sie nicht ohnehin läuft - solche Protokolle wirken nirgends rückwirkend. Auf Wunsch richten wir die Export-Automatisierung für Ihr ERP mit ein. Bleiben diese Angaben trotz Erinnerung und Nachfrist aus, gilt § 6 Abs. 4 entsprechend; für einen versäumten Liefermonat sieht § 5 Abs. 4 zusätzlich eine Vertragsstrafe von 2.500 EUR netto vor, die erst nach Erinnerung, Nachfrist und bei Verschulden anfällt und nicht auf einen Höchstbetrag begrenzt ist. Rufen Sie die Ausführungs-Option ab, statten Sie FIP mit der für den Versand in Ihrem Namen erforderlichen Autorisierung aus und stellen die für die Korrespondenz nötigen Lieferanten-Angaben bereit (§ 5 Abs. 6).
Vergütung und Rückholungs-Messung (§ 8, § 6)
Der Engagement-Zeitraum für die Erfolgsmessung beträgt 450 Kalendertage nach Ende der Analyse-Phase - 360 Tage Lieferzeitraum plus 90 Tage Nachweisfrist; für Befunde, die am Ende dieses Zeitraums noch in einem laufenden Rückforderungs-Vorgang stehen, verlängert sich der Nachweiszeitraum um weitere 90 Kalendertage. Abgerechnet wird monatlich, die Schlussrechnung am Ende des Zeitraums auf Basis des finalen Exports. Der Satz beträgt 15 %; ist die Ausführungs-Option gebucht, sind es 20 % für die Befunde, für die Sie die Bestätigungserklärung nach § 7 Abs. 1 abgegeben haben (§ 8 Abs. 2). Ohne Bestätigungserklärung bleibt es bei 15 %, auch wenn die Ausführungs-Option gebucht ist. Bemessungsgrundlage ist in beiden Fällen der nach § 3 Abs. 4 realisierte Betrag - vom Lieferanten geleistete Verzugszinsen und Kostenerstattungen stehen Ihnen zu und erhöhen sie nicht. § 6 regelt, wann eine Rückholung als von der Engine erkannt gilt, und schließt eine Doppelvergütung derselben Positionen beim Wechsel des Modells aus. Erkannt wird sie aus Ihren gelieferten Daten, nicht aus einer Meldung von Ihnen; zu jeder erkannten Rückholung erhalten Sie einen Detail-Anhang mit dem Zustand vorher und nachher - je nach Fall am betroffenen Belegs-Posten oder am Kreditorenkonto, denn eine Gutschrift, die als Guthaben gegen eine spätere Rechnung verrechnet wird, hat keinen einzelnen Beleg, an dem man sie ablesen könnte (§ 6 Abs. 1). § 7 Abs. 1 trennt zwei Erklärungen. Die Kennzeichnung einer Beobachtung als zutreffend betrifft nur den Sachverhalt und hat keine Vergütungsfolge. Die gesondert als Bestätigung des Anspruchs und Freigabe der Rückholung gekennzeichnete Erklärung (Bestätigungserklärung) ist Ihre Erklärung, dass der Rückforderungsanspruch dem Grunde nach besteht; im Rahmen der Ausführungs-Option ist sie zugleich der Abruf der Unterstützung für diesen Befund, und die Position wird bei ausbleibender Datenlieferung mit 100 % statt 50 % fortgeschrieben (§ 6 Abs. 4 lit. c). Sie haben vier Wege, eine Erklärung abzugeben (§ 3 Abs. 1): das Mandanten-Portal, die Entscheidungsliste hinter Ihrem persönlichen Link, einen persönlichen Bestätigungslink oder eine Nachricht in Textform an die von uns dafür genannte Adresse - eine E-Mail genügt. Auf den ersten drei Wegen sehen Sie vor der Abgabe den Befund, den Anspruchsgrund und Anspruchsgegner, den freizugebenden Betrag, die Nachweise und den Hinweis auf die Vergütungsfolge; schreiben Sie uns stattdessen von sich aus, weisen wir Sie mit der Eingangsbestätigung darauf hin. Protokolliert werden in jedem Fall Wortlaut, Zeitpunkt, die handelnde Person und der verwendete Zugang oder Link-Token. Den Eingang einer Entscheidungsliste bestätigen wir Ihnen in Textform. Fortgeschrieben werden dabei ausschließlich Befunde über Rückzahlungs- oder Korrekturpotenziale, Liquiditätspotenziale oder Einsparpotenziale (§ 6 Abs. 4 lit. c) - Befunde ohne ein solches Potenzial bleiben außen vor, weil sie keinen Rückholanspruch ausweisen. Die Geld-zurück-Garantie hat mit dieser Fassung eine eigene, engere Abgrenzung (§ 9 Abs. 2). Keine dieser Erklärungen ist ein Widerspruch nach § 10 und keine wahrt dessen Frist - dafür ist der Weg in § 10 beschrieben.
Entscheidungen des Mandanten (§ 7)
§ 7 unterscheidet zwei Erklärungen, die Sie zu einem Befund abgeben können. Die Beurteilung einer Beobachtung bestätigt nur den beschriebenen Sachverhalt als zutreffend; sie erklärt keinen Rückforderungsanspruch, ruft keine Ausführungsleistung ab und hat keine Vergütungsfolge (§ 7 Abs. 1 lit. a). Erst die eigens als Bestätigung des Anspruchs und Freigabe der Rückholung gekennzeichnete Bestätigungserklärung löst diese Folgen aus - den anwendbaren Success-Fee-Satz und, bei ausbleibender Datenlieferung, die höhere Fortschreibungsquote (§ 7 Abs. 1, siehe Eintrag zu § 6 und § 8). Haben Sie im Engagement Letter für einzelne Befundkategorien eine Dauerfreigabe erklärt, regelt der Engagement Letter die erfassten Kategorien, die Frist und Ihr Stopp-Recht (§ 7 Abs. 1 lit. f).
Geld-zurück-Garantie (§ 9)
Für das Modell mit fester Vergütung: Identifiziert der Integrity Report keine belegbaren monetären Potenziale mindestens in Höhe der vereinbarten Vergütung, wird diese vollständig zurückerstattet. Belegbar ist ein Potenzial, wenn es anhand Ihrer Daten nachvollziehbar berechnet, in Euro beziffert und mit Beleg-Referenzen dargestellt ist und einen Konfidenz-Wert von mindestens 70 (von 100) erreicht. Sie machen die Garantie innerhalb von 30 Kalendertagen nach Übergabe des Integrity Reports in Textform geltend und legen dar, dass die belegbaren Potenziale die Vergütung nicht erreichen. Voraussetzung ist eine vollständige und richtige Datenlieferung nach § 5; hat eine unvollständige oder unrichtige Lieferung die Befund-Erstellung beeinträchtigt, entfällt die Garantie. Bei Streit über die Anwendbarkeit einigen sich die Parteien auf einen unabhängigen Wirtschaftsprüfer oder, ersatzweise, lassen ihn von der Wirtschaftsprüferkammer benennen; die Rückzahlung erfolgt innerhalb von 14 Tagen nach Feststellung.
Widerspruch gegen Befunde (§ 10)
Sie können jedem Befund widersprechen. Die Frist beträgt 14 Kalendertage ab Bereitstellung des Monatsberichts; danach ist die Position bestandskräftig. Der Widerspruch hält nur die bestrittene Position auf, die übrigen Positionen derselben Rechnung bleiben fällig.
Haftung (§ 11)
Für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit haftet FIP unbegrenzt nach den gesetzlichen Bestimmungen. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet FIP nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und begrenzt auf das einfache Honorar des betroffenen Mandats; die Obergrenze der Haftung nach diesem Absatz beträgt dabei mindestens 50.000 EUR und insgesamt höchstens 500.000 EUR je Engagement. Innerhalb dieser Obergrenze gelten gesonderte Teilgrenzen, etwa für eine Datenpanne nach DSGVO. Haftung für Personenschäden und aus zwingenden gesetzlichen Gründen bleibt unberührt. Für den kostenlosen Potenzial-Check gilt dieser Paragraf wortgleich als § 5 der Bedingungen für den kostenlosen Potenzial-Check, mit zwei Ergänzungen: Da dort kein Honorar anfällt, bestimmt sich die Obergrenze nach der genannten Mindestsumme. Außerdem gilt die Begrenzung dort auch für Ansprüche aus NDA und AVV; Dritte, auch verbundene Unternehmen, sind nicht geschützt; das Ergebnis ist außer für die Entscheidung über eine Beauftragung keine Entscheidungsgrundlage; und Ansprüche wegen einfacher Fahrlässigkeit verjähren in zwölf Monaten (§ 5 Abs. 10 der Bedingungen).
Schutzrechte, Vertraulichkeit, Datenschutz (§ 12 bis § 14)
Geistige Schutzrechte an Engine und Report, Vertraulichkeit und Geschäftsgeheimnisse, Datenschutz und Datenlöschung. Für die Verarbeitung Ihrer Mandantendaten gilt zusätzlich der Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO.
Höhere Gewalt (§ 17)
Folgen unvorhersehbarer Ereignisse für die Leistungsfristen beider Seiten.
Laufzeit und Kündigung (§ 16)
Laufzeit beider Modelle, Fortgeltung des Rückholungs-Anspruchs für Befunde, die während der Vertragslaufzeit erkannt wurden, und die Voraussetzungen einer außerordentlichen Kündigung.
Elektronische Annahme und Schlussbestimmungen (§ 15, § 18 und § 19)
Ablauf und Protokollierung der elektronischen Annahme samt der besonders hervorgehobenen Hinweise, Textform für Vertragsänderungen, deutsches Recht, Gerichtsstand Berlin. § 19 Abs. 1 bis 3 (anwendbares Recht, Gerichtsstand, salvatorische Klausel) stehen wortgleich auch in § 7 der Bedingungen für den kostenlosen Potenzial-Check.

Die maßgebliche Fassung

Allgemeine Geschäftsbedingungen · Version 1.12 · Stand 22.09.2026

Das ist die aktuell gültige Fassung. Bei der elektronischen Annahme werden Version, Prüfsumme, Zeitstempel und IP-Adresse protokolliert und ein unveränderliches Abbild der PDF archiviert.

AGB 1.12 öffnen PDF

Prüfsumme der verlinkten Datei anzeigen (SHA-256)

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Damit können Sie prüfen, dass die Fassung, der Sie zugestimmt haben, unverändert ist.

Frühere Fassungen stellen wir Mandanten auf Anfrage bereit. Für Mandate, die unter einer früheren Fassung geschlossen wurden, gilt diese fort.

Stand: 22.09.2026 · Version 1.12

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